IT-Trends, die Sie in 2021 nicht verpassen sollten...

IT-Trends, die Sie in 2021 nicht verpassen sollten...

… und welchen Mehrwert sie Ihrem Unternehmen bringen

Welche Trends und Strömungen treiben die Unternehmen im Rahmen der digitalen Transformation gerade um? Wir haben uns zusammengesetzt und einige Themen für Sie aufgespürt, die unserer Meinung nach in 2021 das IT-Geschehen maßgeblich mitbestimmen werden.

1. Cloud Computing

Speicherplatz und Rechenleistung gehörten noch nie zu den Schlagwörtern, die zu Begeisterungsstürmen geführt hätten. Dazu fehlte ihnen immer der gewisse Coolnessfaktor, den andere Themen wie Internet of Things und künstliche Intelligenz unbestritten mitbringen. Corona-bedingt hat sich hier schon im letzten Jahr eine Trendwende angedeutet, die auch in 2021 nicht aufzuhalten sein wird. Ob man möchte oder nicht, Cloud Computing spielt mittlerweile ganz vorne mit!

Die meisten von uns wissen wahrscheinlich bereits, was sich hinter Cloud Computing verbirgt. Für die, die mit IT weniger am Hut haben, folgt hier eine kurze Erklärung: Vereinfacht gesagt versteht man unter Cloud Computing die Bereitstellung von Computing-Services wie Software, Datenbanken, Server und Netzwerke über das Internet.

So weit, so gut. Aber warum erlebt Cloud Computing plötzlich einen Hype? Ganz einfach: Die Cloud bietet den Unternehmen zahlreiche Vorteile wie höhere Flexibilität, Effizienz, Produktivität und Skalierbarkeit.

Einer der wichtigsten Vorteile in Corona-Zeiten ist unbestritten, dass die Mitarbeiter flexibel und ortsunabhängig auf wichtige und relevante Daten zugreifen können. Dies verbessert nicht nur den Workflow, es macht das sinnvolle und effektive Arbeiten aus dem Homeoffice überhaupt erst möglich.

Plötzlich Homeoffice: Die richtige IT-Landschaft macht es möglich

Wie wir es geschafft haben, unsere Mitarbeiter quasi von einem Tag auf den anderen ins Homeoffice zu schicken? Unser Geheimrezept war es schon lange vor Corona die notwendige IT-Infrastruktur aufzubauen.

Zusätzliche Hardware wie bspw. eigene Server werden nicht länger benötigt und die IT-Spezialisten, die diese betreuen, können sich anderen Aufgaben widmen. Die Unternehmensberatung Experton fand heraus, dass die Kostenersparnis bei Unternehmen, die auf die Cloud setzen, bei durchschnittlich 25 Prozent gegenüber den Unternehmen lag, die eine eigene IT-Infrastruktur betreiben.

2. Internet of Things & Industrie 4.0

Internet of Things (IoT) werden jetzt einige von Ihnen denken, das ist doch kein neuer Trend. Da haben Sie natürlich Recht. Zumindest für diejenigen, die ein wenig IT-affin sind, ist IoT quasi schon Standard. Warum haben wir uns also entschieden, IoT mit in unsere Aufzählung aufzunehmen? Wir gehen davon aus, dass IoT 2021 immer mehr zum Standard in vernetzten Unternehmen wird und gerade in Fertigungsbetrieben einen gehörigen Wettbewerbsvorteil verspricht!

Aber auch hier wollen wir zunächst einmal erklären, was IoT überhaupt bedeutet. IoT meint die Vernetzung von Gegenständen des Alltags oder von Maschinen im industriellen Umfeld per Internet. Die Gegenstände oder Maschinen sind mit dem Internet verbunden und können Daten weiterleiten und erhalten und so sogar untereinander kommunizieren.

Uns interessiert natürlich vor allem die Unternehmensseite und die Vorteile, die diesen durch IoT entstehen. Dies führt uns zum Industrial Internet of Things (IIoT), das in Deutschland auch oft als Industrie 4.0 bezeichnet wird.

IIoT wird meist zur Überwachung und Steuerung von Produktionsprozessen in Fertigungsbetrieben eingesetzt. Durch die intelligenten, vernetzten Produktionsmaschinen können die Unternehmen ihre Prozesse optimieren und dadurch wiederum zeiteffizienter und ressourcenschonender produzieren. Mithilfe von IIoT lassen sich die Leistung und der Wartungsbedarf von Maschinen einfacher überwachen, was Produktionsausfälle reduziert. Schlussendlich führt dieses zu einem besseren Produktionsergebnis und geringeren Produktionskosten.

3. Modern Workplace

Wenn etwas durch die Coronakrise einen Boost erfahren hat, dann ist es definitiv das Homeoffice. Der digitale Arbeitsplatz, neudeutsch als “Modern Workplace” bezeichnet, hat sich quasi von einem Tag auf den anderen zu einem neuen Standard etabliert.

Aber was genau ist unter einem Modern Workplace zu verstehen? Der ein oder andere Arbeitgeber hat nach wie vor die Vorstellung, dass es nur einige mobile Endgeräte für die Mitarbeiter benötigt und zack – fertig ist der Modern Workplace.

Leider ist es dann doch nicht ganz so einfach. Vielmehr ist der Modern Workplace ein Bestandteil der gesamten digitalen Transformation eines Unternehmens. Dies Basis eines jeden Modern Workplaces ist die Abschaffung von Datensilos (Mehr dazu hier) und die Einführung einer zentralen Plattform. Wo wir gleich wieder bei Punkt 1, nämlich dem Cloud Computing wären.

Jetzt aber einmal Klartext, was macht einen guten Modern Workplace aus?

 

Folgende Punkte sind unserer Ansicht nach unerlässlich:

  • Die nahtlose Integration aller eingesetzten IT-Systeme
  • Zugang zu allen Anwendungen von jedem Ort und Gerät
  • Passende Hardware wie Laptops, Smartphones, etc.
  • Eine leistungsfähige Collaboration, wir setzen hier zum Beispiel auf M365 und Microsoft Teams
  • Datensicherheit muss jederzeit gewährleistet werden können

Unserer Meinung nach ist der Modern Workplace mehr als nur ein Trend. Warum? Ganz einfach, er bietet sowohl den Mitarbeitern als auch den Unternehmen zahlreiche Vorteile, die sich kein Unternehmen entgehen lassen sollte. Hier nur einige Beispiele: Die Flexibilität der Mitarbeiter durch die Möglichkeit orts- und zeitunabhängig zu Arbeiten deutlich erhöht, was wiederum zu einer erhöhten Zufriedenheit und besseren Leistungen führt. Effizientere Prozesse und Workflows und das Abschaffen von Datensilos vereinfachen den Wissensaustausch zwischen den Mitarbeitern und sparen Zeit und somit auch Kosten ein.

 

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