Perfekte Voraussetzungen für die digitale Transformation
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Perfekte Voraussetzungen für die digitale Transformation

Die optimale Unternehmenskultur unter der Lupe

In unserem Beitrag „Das sind die vier Phasen der digitalen Transformation“ stellten wir heraus, dass es bei der Digitalisierung des eigenen Unternehmens langfristig darum geht, dass die digitale Transformation zu einem Teil Ihrer Unternehmens-DNA und Kultur wird. Was bedeutet dies nun für Ihr Unternehmen? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zunächst verstehen, was eine Unternehmenskultur ist. Die Autoren Herget und Strobl schreiben 2018 hierzu:

„Die Kultur eines Unternehmens definiert den Raum, in dem Ideen entstehen oder unterdrückt werden, Initiative befördert oder erstickt, Motivation gefördert oder vernichtet, Engagement belohnt oder entmutigt, Zusammenarbeit unterstützt oder behindert wird.“

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Es geht also unter anderem um Werte und Normen, die die Mitglieder eines Unternehmens miteinander teilen und die ihr Denken, Fühlen und Handeln maßgeblich beeinflussen.

 

Um Ihre persönliche Unternehmenskultur zu definieren, sollten Sie einmal die folgenden Fragen beantworten:

  • Wie kommunizieren Sie untereinander?
  • Wie gehen Sie mit Fehlern um?
  • Wie sind Ihre Prozesse organisiert?
  • Wie gehen Sie mit Kunden um?

 

 

  • Wie managen Sie Ihr Wissen?
  • Wie führen Ihre Führungskräfte?
  • Wie entwickeln Sie Ihre Mitarbeiter?
  • Wie gehen Sie mit Neuerungen und Veränderungen um?

 

 

Für eine erfolgreiche digitale Transformation Ihres Unternehmens wäre es besonders günstig, wenn Sie die Fragen ähnlich zu nachfolgendem Beispiel beantworten:

Wir kommunizieren so weit wie möglich auf Augenhöhe. Dabei ist uns eine hohe Regelmäßigkeit, Konstruktivität und Transparenz besonders wichtig. Jeder sagt bei uns gerne seine Meinung und gibt Anregungen, wie man Dinge noch besser machen könnte. Weil jeder bei uns ernst genommen wird. Zum Glück gehören besondere Eitelkeiten nicht zu unserer DNA. Bei uns geht es um die gemeinsame Sache, nicht um Einzelpersonen. Wir sind ja eine Mannschaft. Fehler sind für uns das Normalste von der Welt und werden als Chance zur Weiterentwicklung begriffen, da wir viel experimentieren und Dinge verwerfen oder anpassen, wenn sie nicht oder nur bedingt funktionieren. Glücklicherweise sind unsere Kunden immer durch unsere flexiblen Arbeitsprozesse in das Geschehen eingebunden und haben regelmäßig die Möglichkeit, während der Projekte die Zwischenstände einzusehen und Änderungswünsche zu äußern. So beugen wir Fehlern vor. Grundsätzlich fokussieren wir uns auf die konstruktive Weiterentwicklung und nicht darauf, wer etwas falsch gemacht hat. In dem Zusammenhang ist es von großer Bedeutung, dass alle ihr Wissen und die Lerneffekte untereinander eigeninitiativ teilen. Hierfür pflegen wir eine übersichtliche Plattform, in der jeder sehen kann, wer wo seine arbeitsbezogenen, aber auch privaten Wissensschwerpunkte hat. Zusätzlich fördern wir aktiv den Mitarbeiteraustausch.
Bei der Führung unseres Unternehmens achten wir auf flache Hierarchien, eine klare Unternehmensvision sowie anspruchsvolle, ambitionierte und spezifische Zielsetzungen, die wir gemeinsam definieren. Die Weiterentwicklung und -qualifizierung unserer Mitarbeiter ist für uns überlebenswichtig, damit wir schnell auf veränderte Marktbedingungen und Konkurrenten reagieren können. Im Prinzip passiert das aber fast schon automatisch. Unsere Mitarbeiter sind sehr offen für Neues und können relativ leicht mit Veränderungen umgehen. Sie sind einfach unheimlich wissbegierig, neugierig und entwickeln sich im Prinzip von alleine weiter. Zusammenfassend kann man aber sagen, für uns ist eigentlich das Wichtigste, dass wir eine gute Zeit zusammen haben.

Ein Unternehmen mit solch einer Unternehmenskultur hat die besten Voraussetzungen, um die digitale Transformation zu meistern. Diesem Beispielunternehmen wird die digitale Befähigung der Mitarbeiter (auch „digital enablement“ genannt) bezüglich neuer Software und Arbeitsprozesse nicht schwerfallen.

Es wird deutlich, dass eine erfolgreiche digitale Transformation maßgeblich durch die Unternehmenskultur und letztendlich die Menschen im Unternehmen determiniert wird – und nicht primär durch den Einsatz digitaler Anwendungen oder die Einführung technologischer Lösungen.

Zusammenarbeit wird erschwert

Im Normalfall ist es jedoch so, dass die Unternehmenskultur noch nicht die optimalen Voraussetzungen für eine schnelle und reibungslose digitale Transformation liefert. Sie entspricht meist nicht unserem oben angebrachten Idealbeispiel. Wichtig ist, dass Sie sich dies zunächst vergegenwärtigen. Die richtige Unternehmenskultur ist ein Prozess.

Sie können zwar zu Beginn definiert haben, dass alle Mitarbeiter und Führungskräfte transparenter kommunizieren sollen, aber letztendlich muss dieser Wert durch die Menschen ausgefüllt und dadurch real werden. Das kann nicht von heute auf morgen passieren. Alte Routinen benötigen Zeit, um abgebaut zu werden. Aber dann werden Sie sehen, dass sich Ihre Unternehmenskultur mit fortschreitender Zeit entwickelt und Sie Stück für Stück zu einem Unternehmen werden, dass sich fortlaufend digital transformiert.

Die WK IT und ihre Manufaktur aus IT-Experten ist Ihnen gerne bei Ihrer digitalen Transformation behilflich. Von A bis Z unterstützen wir Sie und Ihr Unternehmen bzw. Ihre Abteilung mit einer großen Bandbreite an Tools aus unserer WK DigiSuite.

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