Infrastructure as Code: Auf ins Cloudzeitalter!
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Infrastructure as Code: Auf ins Cloudzeitalter!

Während früher das Wachstum der IT-Infrastruktur durch den Hardwarekauf begrenzt war und Wochen dauerte, ist es im Cloudzeitalter möglich, Infrastruktur innerhalb weniger Minuten aufzusetzen oder zu erweitern. Prozesse und Routinen, die ehemals manuell durchgeführt werden mussten, können mittlerweile automatisiert werden.

Das Konzept der automatisierten Bereitstellung von Netzwerken, Router, Public IPs und weiteren Komponenten nennt sich „Infrastructure as Code“ (IaC). Der IaC-Ansatz basiert auf Techniken und Vorgehen aus der Softwareentwicklung. Die Konfiguration der IT-Infrastruktur ist hierbei als Skript vorhanden und wird meist über ein extra Tool wie z. B. git getrackt und versioniert. Auf diese Art und Weise ist jederzeit ersichtlich, wer, warum und was für Änderungen vorgenommen wurden. Die Infrastruktur wird reproduzier- und nachvollziehbar.

Zahlreiche Vorteile

Kief Morris nennt in seinem Buch „Infrastructure as Code, 2nd Edition“ zahlreiche Vorteile von IaC. Zu diesen Vorteilen gehören u. a.:

  • Aufwand und Risiko von Änderungen an der Infrastruktur wird verringert
  • Ressourcen stehen den Nutzern genau dann zur Verfügung, wenn sie benötigt werden
  • Gemeinsame Werkzeuge für Entwicklung und Betrieb werden bereitgestellt (wichtig für die DevOps-Kultur)
  • Mit IaC erstellte Systeme sind besonders zuverlässig, sicher und kosteneffizient
  • Fehler können schneller gefunden und behoben werden

 

Drei Kernprinzpien

Wer von den genannten Vorteilen profitieren möchte, sollte unabhängig vom genutzten Tool die folgenden drei Kernprinzipien berücksichtigen:

 

Alles muss als Source Code definiert werden

Kontinuierliches Testen und Ausliefern von Neuentwicklungen oder Änderungen

Aufbau von Infrastrukturbereichen, die so klein und einfach sind, dass sie unabhängig voneinander angepasst werden können

Für die Umsetzung von IaC gibt es die unterschiedlichsten Tools. Das bekannteste Tool ist Terraform, gefolgt von Ansible, Chef und Puppet, um nur einige zu nennen.

Wir bei WK IT setzen Terraform gerne in Kombination mit Ansible ein, da beide Tools sich perfekt ergänzen. Terraform eignet sich besonders für den Aufbau von großen und komplexen Infrastrukturen, da hier Zielzustände beschrieben werden (declarative). In Ansible werden dagegen die Schritte definiert, die getan werden müssen, um ein Ziel zu erreichen (procedural). Ansible hat dadurch seine Stärken vor allem in der Konfiguration einzelner Komponenten wie bspw. virtueller Maschinen.

Bekannte Tools

Für die Umsetzung von IaC gibt es die unterschiedlichsten Tools. Das bekannteste Tool ist Terraform, gefolgt von Ansible, Chef und Puppet, um nur einige zu nennen.

Wir bei WK IT setzen Terraform gerne in Kombination mit Ansible ein, da beide Tools sich perfekt ergänzen. Terraform eignet sich besonders für den Aufbau von großen und komplexen Infrastrukturen, da hier Zielzustände beschrieben werden (declarative). In Ansible werden dagegen die Schritte definiert, die getan werden müssen, um ein Ziel zu erreichen (procedural). Ansible hat dadurch seine Stärken vor allem in der Konfiguration einzelner Komponenten wie bspw. virtueller Maschinen.

Die WK DigiMap

Eines unserer Produkte, für dessen Infrastrukturerstellung Terraform verwendet wurde, ist die WK DigiMap. Mit der WK DigiMap analysieren wir den Digitalisierungsgrad der Kernprozesse unserer Kunden, erfassen die dafür benötigten IT-Systeme und kategorisieren ein- und ausgehende Schnittstellen hinsichtlich ihres Automatisierungsgrads.

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